Konservatorium, Graz

Umbau und Sanierung des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums

Das Gebäudeensemble des Konservatoriums setzt sich aus zwei Baukörpern unterschiedlicher Epochen zusammen. Der ältere wurde um 1840 errichtet, der Erweiterungsbau der 50er Jahre ersetzt einen kriegszerstörten Konzertsaal. Nach 50 Jahren der Nutzung als Musikschule bietet nun eine Generalsanierung Anlass für die Neugestaltung der Gebäude und Neuorganisation des gesamten Erschließungskonzeptes. Die neue Haupterschließung des Konservatoriums wird in der Mittelachse des Altbaus an der Nikolaigasse angeordnet. Die zukünftige Eingangshalle vermittelt zwischen Straße und Innenhof. Die Fassadenstruktur wird in diesem Bereich geöffnet und der neue Eingangsbereich als geschosshoch verglaster Baukörper vorgestellt. Die reduzierte Ausformung des neuen Haupteingangs tritt hinter die subtil ausgeformte historische Fassade zurück, markiert jedoch selbstbewusst den zukünftigen Eingang. Ebenso erfährt der Innenhof eine Aufwertung durch eine zweiseitige raumhohe Verglasung der Erdgeschosszone. Die Eingangshalle und der Saalvorbereich werden so über den reaktivierten Innenhof hinweg miteinander verbunden.