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Hochschule für Musik, Berlin


Umbau des Berliner Marstalls zur Hochschule für Musik „Hanns Eisler“

Der Marstall, der einst 350 Pferde, Kutschen und Bedienstete beherbergte, ist im Rahmen der Wiederbelebung der alten und neuen Mitte von Berlin für die Nutzung als Musikhochschule vorgesehen. Die Konfrontation der alten und neuen, sehr unterschiedlichen Beanspruchung birgt das Potential eines Eingriffs, der einerseits die ursprünglichen Raumdimensionen wiederherstellt und andererseits Räume, die nun modernen technischen Anforderungen entsprechen müssen – wie beispielsweise die Übungsräume – als akustisch entkoppelte Zellenstruktur in das Gebäude als zweite Schicht implantiert. So wird ein spannungsvoller Kontrast geschaffen, der das Haus als Denkmal respektiert, gleichzeitig aber eine innenräumliche Neuinterpretation zulässt. Durch seine Lage, Funktion und bauliche Substanz ist der Marstall ein repräsentativ ausgeformtes Gebäude, das nun durch die neue Nutzung als kulturelle Einrichtung in den öffentlichen Stadt-Raum reintegriert wird.

Projektinformationen

Ort

Berlin

Größe

10.000 m² BGF

Planungs- und Bauzeit

1998 - 2005

Programm

Bildung

Bauherr

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Berlin

Fotos

© Werner Huthmacher, Berlin



Tragwerksplanung

Knorr Ingenieure, Berlin

Haustechnik

Ingenieurbüro Brandes & Kopp, Berlin
Ingenieurbüro Bodenhagen, Berlin

Akustik

Akustik Ingenieurbüro Moll, Berlin

Mitarbeiter

Matthias Maschule, Heidrun Becker, Henri Cousin, Jürgen Ernst, Robert Frey, Sven Hidde, Hans-Joachim Höhne, Sven Katzke, Fabian Kühhirt, Sandra Lorenz, Monique van Miert, Dag Lars Rümenapp, Andreas Brass, Andrea Dardin