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Kunstmuseum Dieselkraftwerk, Cottbus


Umbau eines Dieselkraftwerks zum Museum für zeitgenössische Kunst

Aus dem Landschaftsraum des Parks betreten die Besucher das Haus der Kunst durch die neue Eingangshalle, die als transparenter, gläserner Körper einen sichtbaren Kontrast zum massiven Mauerwerk des Kraftwerks darstellt und als markantes Zeichen aus der Fassade hervorspringt. An dieser Stelle des heutigen Innenhofes überlagern sich die Hauptachsen des Gebäudes. Der Hof wird überdacht und formt das neue Zentrum der gesamten Anlage. Von hier erschließen sich die Bereiche der Serviceebene: Infopoint, Bookshop, Blackbox, Vortragssäle, Bistro und Museumspädagogik. Über eine großzügige Treppe und den Aufzug werden die Ausstellungsebenen der Obergeschosse angebunden. Die Atmosphäre und räumliche Qualität der Maschinenhalle, die auf den großzügigen Dimensionen des Raumes, den Belichtungsflächen und den historischen Dekorelementen basiert, wird durch den Einbau der Ausstellungsräume als frei eingestellte, geschlossene Kuben bewahrt. Die Innenwände stehen hier nicht als Hängeflächen zur Verfügung, sondern werden freigehalten. Die zweischaligen gläsernen Hüllen der Kunsträume ermöglichen eine gezielte Steuerung des Tages- und Kunstlichtes.

Projektinformationen

Ort

Cottbus

Größe

4.200 m²

Bearbeitungszeit

2004 - 2008

Programm

Museale Nutzung

Bauherr

Stadt Cottbus

Fotos

© Werner Huthmacher, Berlin



Tragwerksplanung

Eisenloffel Sattler+Partner

Haustechnik

IPE Ingenieur- und Planungsbüro Espe

Mitarbeiter

Matthias Machule, Beate Boenick, Renate Bondzio, Thomas Breunig, Andrea Dardin, Georg Löchner, Jürgen Ernst, Sven Katzke, Susanne Kronfeld, Sandra Lorenz, Thomas Heine, Detlev Ugék